Nachhaltiger Beziehungsaufbau über Blog und Social Media – Teil 1

 Vernetzung über Blog und Social Media

In diesem Artikel erzähle ich, was aus meiner Sicht nachhaltiger Beziehungsaufbau ist. Ich gebe dir konkrete Tipps, wie du andere Blogger auf dich aufmerksam machen kannst und wie sich andere Blogger leichter mit dir vernetzen können.

Du kannst den Beitrag entweder lesen oder als Audio anhören:

Was ist nachhaltiger Beziehungsaufbau?

Nachhaltig bedeutet “lange andauernd”. Im Zusammenhang mit Beziehungen finde ich “tragfähig” und “wirkungsvoll” als Synonyme auch passend. Für mich steht Nachhaltigkeit bezüglich Beziehungsaufbau für gegenseitige Wertschätzung und echtes Interesse am Anderen. Die Basis nachhaltiger Beziehungen ist ein ehrliches, authentisches Auftreten.

Die eigenen Vorteile, die du eventuell aus einem Kontakt ziehst, sollten nicht Motivation sein, mit jemandem näher in Kontakt kommen zu wollen. Im beruflichen Kontext entstehen aus Kontakten manchmal tolle Kooperationen und hilfreicher Austausch, jedoch basierend auf einem “Geben und Nehmen” und nicht auf einseitigem Nutzen-Ziehen.

Warum ist nachhaltiger Beziehungsaufbau wichtig?

Um herauszufinden, wie jemand “tickt”, wie seine Arbeitsweise ist und welche Wertvorstellungen er hat, braucht es Zeit. Und im Laufe der Zeit bilden sich vielleicht Gemeinsamkeiten oder Ergänzungspunkte heraus, die beiden Vorteile bringen.

Von nachhaltigem Beziehungsaufbau profitierst du ungemein. Du bekommst ein Gespür für deine Kontakte und weißt, wer dir in welchen Situationen am besten weiterhelfen könnte. Und merkst vielleicht auch, wem dein Rat hilft und kannst unterstützen. Erfahrungsaustausch sowie Rückhalt sind im privaten wie beruflichen Umfeld wichtig. Besonders für Selbständige, die sich nicht mit Arbeitskollegen austauschen können ist Netzwerken und Austausch von Vorteil.

Wann sprichst du eine Empfehlung aus? Normalerweise, wenn du eine Dienstleistung oder ein Angebot selbst ausprobiert hast und es dir gefallen hat. Wenn du allerdings mit jemandem näher in Kontakt bist und weißt, wie er “tickt” kannst du auch eine Empfehlung aussprechen aufgrund der Person selbst. Oder eben andersrum, derjenige empfiehlt vielleicht dich!

Oder stell dir vor, du planst ein gemeinsames Projekt, hast bereits viel Zeit, Herzblut und vielleicht Geld investiert und dann kommt auf, dass die Zusammenarbeit doch nicht funktioniert, da man sich zu flüchtig kannte und ganz unterschiedliche Vorstellungen aufeinandertreffen. Schade!

Natürlich sind nicht alle geknüpften Kontakte dauerhaft – mal ist man mehr mit dem in Kontakt, mal mit jenem. Und manchmal geht man in eine andere Richtung und verliert sich aus den Augen. Das gehört dazu. Doch konzentriere dich auf die wertvollen Kontakte, von denen du gerne hörst.

Claudia Dieterle hat auf der Plattform des Gemeinschaftsprojekts Zielbar einen wunderbaren Artikel darüber geschrieben, wie man Wertschätzung beim Netzwerken zeigt (mit toller Infografik von Steve Brattig).

Vernetzung über Blog

Ein Blog ist nicht nur eine hervorragende Möglichkeit sich als Experte zu positionieren, die Website bekannt zu machen und mit seiner Zielgruppe in Dialog zu treten, sondern auch um mit anderen themenverwandten Bloggern in Kontakt zu kommen.

Dieses wichtige Thema nahm Daniela Sprung von bloggerabc zum Anlass, die Blogparade „Vernetzung von Bloggern: Wie und warum alle davon profitieren“ ins Leben zu rufen, an der ich mit diesem Beitrag teilnehme.

Wichtigste Voraussetzung für den Kontaktaufbau über den Blog ist aus meiner Sicht – neben dem Aspekt, einen Blog zu betreiben – das weit verbreitete Konkurrenzdenken abzulegen.

Du kannst dich wahrscheinlich erst ernsthaft auf Vernetzung einlassen, wenn du dies verinnerlicht hast. Bei Dienstleistungen von Selbständigen zum Beispiel spielt die eigene Persönlichkeit eine große Rolle – jeder ist einzigartig und anders und unterscheidet sich somit vom “Konkurrenten”. Deshalb halte ich es für wichtig, authentisch aufzutreten. Der Einsatz von Podcasts und vor allem Videos erleichtert es sowohl Interessenten als auch anderen Bloggern, dich besser kennenzulernen.

Einen sehr guten Podcast zum Thema “Löse dich vom Konkurrenzdenken” fand ich in einem anderen Artikel zur Blogparade von Christian Müller auf dem Blog von Silke Loers.

Vernetzung und der Austausch mit anderen Bloggern hilft, mehr Sichtbarkeit zu erhalten und erweitert den eigenen Horizont. Darüber schreibt Tina Gallinaro auch in ihrem Blogbeitrag Warum Unternehmen bloggen und sich vernetzen sollten:

Aus diesem Grunde vernetzen sich Blogger untereinander, sie hinterlassen bereitwillig Kommentare, geben Tipps, was man hier und da eventuell verbessern könnte, aber in erster Linie ist das Miteinander mit ihnen ein Geben und Nehmen.

Doch wie kannst du andere Blogger auf dich aufmerksam machen und dich vernetzen?

Kontakte über den Blog aufbauen

Der erste Schritt ist, Blogs mit ähnlichen oder überschneidenden Themengebieten ausfindig zu machen. Hier kann beispielsweise die Google-Suche, Themensuche per Hashtag in sozialen Netzwerken, Nachfragen bei anderen Bloggern und in Facebook-Gruppen oder Recherche in den Kommentaren von Blogs helfen, passende neue Blogs zu finden.

Im zweiten Schritt schaust du dir den Blog und die Person/Personen, die dahinter steht/stehen genauer an. Viele Blogs haben eine Über-Mich-Seite (manchmal auch About, Starte hier oder Neu? bezeichnet) mit Infos zum Blog sowie zum Blogger. Lies dir die Beiträge durch und mache dir ein Bild. Wenn dir gefällt was du vorfindest, kommen wir zu Schritt 3.

Bleib informiert

Im dritten Schritt sorgst du dafür, über Neuigkeiten des Blogs auf dem Laufenden zu bleiben. Gängige Möglichkeiten sind hierfür:

Folge den Social-Media-Kanälen der Blogger.  Füge den RSS-Feed des Blogs zu deinem Feed-Reader (z. B. Feedly) hinzu.  Abonniere den Newsletter.  Lass dich über Blogbeiträge per Mail informieren.

Nun ist es mit Schritt 4 höchste Zeit, aktiv zu werden ;). Zeig dich und like, kommentiere und teile in Social Media. Bleibe dabei aber authentisch und deiner “Marke” treu. Das heißt, schreibe deine ehrliche Meinung und teile (edit: auf Unternehmensprofilen) nur Beiträge, die auch zu deinem Thema bzw. Branding passen. Besonders hilfreich sind Kommentare zum Blogartikel selbst.

Blogkommentare schreiben

Hierfür finde ich wichtig, unter deinem richtigen Namen zu kommentieren, am Besten mit Bild von dir. Du kannst dir z. B. bei Gravatar ein Profil anlegen und deine E-Mail-Adresse, unter der du kommentierst, mit einem Profilbild verknüpfen. Viele Blogs lassen Gravatare zu.

Einen sehr guten (englischen) Artikel, der ausführlich erläutert, was einen guten Blog-Kommentar ausmacht und warum das wichtig ist, findest du hier: The Ultimate Guide to Writing Comments That Open Doors with Popular Bloggers.

Kurz zusammengefasst macht einen guten Blog-Kommentar folgendes aus:

  • Freundliche Begrüßung
  • Ehrliches Kompliment
  • Mehrwert bringen (z. B. persönliche Erfahrung, gute Frage, zur Diskussion beitragen)
  • Teilen ankündigen

Vermeiden solltest du leere Phrasen, nur Aussagen des Artikels zu wiederholen und vor allem natürlich Eigenwerbung, indem du (im schlimmsten Fall noch ohne den Artikel wirklich gelesen zu haben und darauf einzugehen) gleich mal ein paar Links von dir platzierst.

Weitere Schritte, um in Kontakt zu kommen

Zusätzliche Möglichkeiten sind Content Curation (Beiträge anderer Blogger kuratieren, d. h. teilen). Ich mache dies zum Beispiel in meinem Fundstücken, die jeden Monat erscheinen. Auch die Verlinkung zu anderen Blogbeiträgen als weiterführende Informationen bringt beiden Bloggern etwas, sowohl aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung als auch betreffend einer Kontaktaufnahme.

Des Weiteren sind Gastartikel auf anderen Blogs hervorragend geeignet, um mit anderen Bloggern näher in Kontakt zu kommen.

Und um das Ganze abzurunden darf natürlich eine Sache nicht fehlen:

Blog für Dialog optimieren

Hierzu gehört auf jeden Fall ein ausgefülltes Social-Media-Profil (dazu mehr in Teil 2 dieser kleinen Reihe).Gib deinen Lesern die Möglichkeit, dich kennenzulernen und fördere den Dialog.

  • Verbinde deinen Blog mit deinen Social-Media-Kanälen und achte darauf, die Verlinkungen prominent zu platzieren
  • Lege eine Über-Mich-Seite in deinem Blog an.
  • Biete einen Newsletter an.
  • Das Anzeigen der neuesten/aktivsten Kommentatoren in der Sidebar kann für einige einen zusätzlichen Anreiz bieten, einen Kommentar zu schreiben
  • Achte darauf, dass die Kommentarfunktion in deinem Blog aktiviert ist.
    Dies machst du in WordPress im Dashboard unter Einstellungen – Diskussion.
    Trackbacks und Pingbacks stellen eine Verbindung zu verlinkten / verlinkenden Blogs her.
    Wenn du das Häkchen bei “Verschachtelte Kommentare” setzt, erscheint bei einem Blog-Kommentar die Antwort-Funktion – diese ermöglicht gezieltes antworten und bündelt einen Dialog.

Vernetzung von Bloggern durch Kommentare fördern

 

  • Sorge dafür, dass Kommentierende die Möglichkeit haben nachfolgende Kommentare zu abonnieren. Ich benutze hierfür auf der Contentkiste das Plugin Subscribe to “Double-Opt-In” Comments.
  • Sonst bekommen die Kommentierenden deine Antwort unter Umständen nicht mit und können eine Diskussion nicht verfolgen. Oder sie müssen ständig selbst aktiv werden und nachschauen, ob schon jemand geantwortet hat.
  • Schalte Kommentare zeitnah frei und reagiere darauf.

Bleib zielorientiert

Es ist schön, nette neue Kontakte kennen zu lernen und sich mit anderen Bloggern zu vernetzen, doch als Selbständiger musst du aufpassen, dass du dein Ziel und deine Zielgruppe nicht aus den Augen verlierst.

Das kann ganz schnell passieren, wenn die Bemühungen aufgehen und du dich auf einmal mitten im Geschehen befindest. Da gibt es sooo viele tolle Blogartikel zu lesen, hier musst du unbedingt noch kommentieren und auf den einen Artikel eine Antwort in Form eines Blogbeitrags schreiben, etc. Und hier hat jemand zu diesem Thema geschrieben, da fällt dir auch was dazu ein, das du gleich verfassen musst.

Als Selbständiger hast du ein Ziel vor Augen (falls nicht, solltest du dir darüber Gedanken machen). Zu streng darfst du auch nicht mit dir sein, Raum für aktuelle und spontane Aktionen dürfen nicht fehlen. Doch die Grundausrichtung muss passen und du darfst den roten Faden nicht verlieren.

Liebster Award – Sinn oder Unsinn?

Die Frage nach der Zielorientierung stellte ich mir vor einiger Zeit auch wieder, als ich zum ersten Mal für den Liebster Award nominiert wurde. Bzw. freundlicherweise per E-Mail gefragt, ob ich nominiert werden möchte. Der Liebster Award soll der Vernetzung unter Bloggern dienen. Es werden 11 Fragen gestellt und dann Personen nominiert, die diese Fragen beantworten und dann wiederum andere Personen nominieren.

Ich muss ganz ehrlich sagen, mit Nominierungen habe ich es generell nicht so ;). Die Teilnahme am Liebster Award kann dir was bringen, meint Ivana Baric-Gaspar. Ich stimme ihr zu, dass der Liebster Award neben dem Vernetzungsgedanken geschickt genutzt auch zur Zielgruppenforschung beitragen kann. Ivana sagt in ihrem Beitrag Liebster Award: Was er dir bringen kann:

Natürlich kann dich niemand zwingen dabei mitzumachen, aber dann reicht ja schon ein “I mog ned” oder “Das passt nicht ganz zu meinem Blog” oder “Das bin ich einfach nicht”. Aber, und das sage ich jetzt sehr bewusst, damit grenzt du dich selbst aus. Punkt.

Ok, in diesem Fall grenze ich mich aus. Ich habe nämlich damals bei der ersten Anfrage beschlossen, nicht mitzumachen. Und ich bin sehr froh darum. Es folgten noch einige weitere Anfragen, und mein Blog wäre somit voll mit Artikeln zum Liebster Award. Ich glaube, da hätten meine Leser keine Lust darauf gehabt. Und ich auch nicht, denn mein Themenplan ist voll, und ich habe so schon manchmal Probleme, mir die Zeit für den Blog neben Alltagsgeschäft und Familie zu nehmen. Ich habe mich ehrlich über jede Anfrage gefreut, da sie mir gezeigt hat, dass derjenige an mich gedacht hat. Von daher ist es mir nie leicht gefallen, abzulehnen. Aber erfreulicherweise hatten alle Verständnis.

Die letzte Anfrage kam nicht per Mail, sondern öffentlich in einem Beitrag. Danke Socialmedia Doktor Sebastian Riehle für die Nominierung ;-). Ich habe gesagt, dass ich mir was einfallen lasse. Da das Thema sehr gut hierher passt, habe ich deshalb hier Stellung genommen.

Und ich glaube, Vernetzen kann auch klappen ohne den Liebster Award, oder?

Hier geht es zu Teil 2: Nachhaltigen Beziehungsaufbau über Social Media.

Darf gerne geteilt werden. Danke!

14 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Jutta,
    eine gute Ausarbeitung zum Thema. Mir fällt nichts ein, was ich ergänzen könnte.
    Genauso sehe ich auch einen nachhaltigen Beziehungsaufbau. Es muss ein Geben und Nehmen sein. Das oft angesprochene Thema Linkgeiz oder Konkurrenzdenken kann ich nicht nachvollziehen. Das gehört doch zum guten Ton, Quellen anzugeben und sinnvolle Verlinkungen bieten den Lesern einen Mehrwert. Vielen Dank für die Verlinkung zum ZIELBAR-Artikel. Beide Artikel passen thematisch einfach gut zusammen.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Liebe Claudia,

      auch auf diesem Weg nochmals Danke für dein Feedback : )
      Beim Lesen deines Artikels dachte ich nur: Genial, passt perfekt.
      Einige Dinge, die du thematisierst, spreche ich im zweiten Teil an,
      deshalb passt er noch besser, als man im Moment erkennen kann.

      LG Jutta

  2. Hallo Jutta
    Ich finde es klasse, das man bei Dir nun einen auf die Ohren bekommt :-) Indem ich auf anderen Websites weiter surfen konnte, durfte ich die ganze Zeit Deiner Stimme lauschen. Toll! Das sollte ich künftig auch mehr anbieten;-)
    Vielen Dank für die Inspiration, für den tollen Beitrag und ein ganz dickes Dankeschön für die Verlinkung.
    Liebe Grüße von Biberach nach Leutkirch
    Tina

    • Hallo Tina,

      bei längeren Beiträgen, bei denen Bilder oder Zusatzmaterial nicht so wichtig ist, mache ich ein Audio, da ich das selbst auch toll finde. Ich lasse öfter neben der Hausarbeit her ein Audio oder einen Podcast laufen :-)
      Freut mich, wenn es dir gefällt – und noch besser, wenn es dich inpiriert hat und ich mal deine Stimme beim Aufräumen hören kann :D

      LG zurück nach BC
      Jutta

  3. Hallo Jutta,

    vielen Dank für den tollen Beitrag und die Erwähnung.
    Und ja, die Vernetzung klappt natürlich auch ohne Liebster Award :)

    Liebe Grüße
    Sebastian

    • Hallo Sebastian,

      ich schreibe dir noch einen Kommentar zu deinem Artikel, und beantworte ein paar Fragen. Bin nur noch nicht dazu gekommen. Finde ich toll, dass das mit dem Vernetzen auch ohne Liebster Award klappt. ;-)

      LG Jutta

  4. Hallo Jutta,

    ich habe mir deinen Artikel gerade via Podcast angehört, während ich grafisch aktiv war. Eine tolle Idee, wie ich finde und perfekt umgesetzt! Auch ich bin der Meinung, dass nachhaltiger Beziehungsaufbau auch plattformübergreifend nicht tiefgründig genug betrieben wird. Echtes Interesse und Wertschätzung gehören leider noch nicht für alle zu den tragenden Säulen im Umgang miteinander. Schön, dass du gleich wertvolle Tipps zur Verfügung stellst! Diese sind mit Sicherheit ein werthaltiger Leitfaden.

    Jedoch bin ich nicht in allen Punkten deiner Meinung. Bei dem von dir angesprochenen Punkt “der Marke treu bleiben” sehe ich das ein wenig anders. Sofern man laut deiner Aussage “nur Beiträge teilt, die zur eigenen Spezialisierung passen” schränkt man sich meiner Meinung nach zu sehr ein und verhindert die Chance, auf eine dauerhafte und abwechslungsreiche Interaktion. Dies gilt gerade für Themen, die nicht zum Spezialgebiet gehören, deren Ansätze dennoch bekannt sind. Für mich ist ein langfristiger Dialog, ganz gleich ob online oder offline, immer auch eine Form der Weiterbildung. Ich denke, dass es hilfreich sein kann, sich gerade mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Meinst du nicht auch?

    Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch schnell ein großes Dankeschön hinsichtlich deiner Erwähnung unserer Infografik und für das Verlinken von ZIELBAR bedanken.

    Sonnige Grüße nach Leutkirch
    Steve

  5. Hallo Steve,

    vielen Dank für deinen ausführlichen und interessanten Kommentar.
    “Plattformübergreifend” ist ein guter Punkt. Wobei jeder seine “Lieblingsplattformen” hat, was somit automatisch mehr oder weniger Austausch auf einer bestimmten Plattform mit sich bringt. Für mich ist die Plattform eher nebensächlich.

    Danke für den Hinweis zur “Marke”. Das habe ich im Text extra in Anführungszeichen gesetzt, so eng sehe ich das nicht, dass man nur Beiträge zur eigenen Spezialisierung teilen darf. Mein Hinweis bezog sich auch auf die berufliche Kommunikation, also das Teilen auf Unternehmensseiten, das habe ich nicht klar formuliert und werde ich noch einfügen. Ich finde es wie du sehr wichtig, auch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen.
    Der Hintergrund meines Hinweises war, dass es z. B. auf Facebook manche Seiten gibt, die wahllos Beiträge von anderen teilen, nur weil diese wiederum ihre Beiträge teilen. Und durch dieses gegenseitige Teilen ohne zu hinterfragen, wie das zum eigenen Thema passt, geht das eigentliche Thema unter, und man weiß überspitzt gesagt nicht mehr, ob die Seite jetzt Hundefutter, Kinderkleidung oder Bleistifte verkauft.

    Deine Infografik ist klasse – habe ich sehr gerne verlinkt!

    Lieben Gruß
    Jutta

  6. Servus!

    Wie gerade auf FB angekündigt, habe ich mir deinen Beitrag gleich angehört – ich mag das sehr. Manchmal habe ich einfach Lust einer anderen (als meiner eigenen Vorlese-)Stimme zu lauschen.

    Inhaltlich finde ich deine Ausführungen sehr hilfreich, besonders der “Schwenk” gegen Ende in Richtung Ziele und Selbstständigkeit. Das ist tatsächlich schwierig und auch ich muss jeden Tag aufpassen nicht (ausschließlich) ins digitale Geplauder abzugleiten.

    Danke auch für deine Verlinkung zu meinem Artikel. Ich finde es sehr gut, dass du deinen Standpunkt dazu hast! Wahrscheinlich würde ich bei weiteren Nominierungen an dieser Stelle selbst “nein danke” sagen, aber selbst das ist nicht fix – je nachdem, wer etwas von mir wissen möchte. ;)

    Egal, ich mag deine Beiträge und schaue deshalb regelmäßig in der Contentkiste vorbei.

    Gute Nacht und liebe Grüße aus Wien,
    Ivana

    • Hi Ivana,

      danke für dein Feedback :) Der Spagat zwischen “Blogosphäre” und Zielgruppe ist schon eine Herausforderung. Deshalb habe ich beim Liebster-Award die Notbremse gezogen, aber ich habe mir sehr viele Gedanken darüber gemacht. Vor allem als ich einige Liebster-Award-Beiträge gelesen habe, die die Verknüpfung zum eigenen Blogthema sehr gut hinbekommen haben, unter anderem auch deiner.

      LG Jutta

  7. WOW!
    und das aus meiner Nachbarschaft, und die Idee deinen Podcast mit Soundcloud einzubinden ist klasse. Es sind wertvolle Tipps die, die Coder bezüglich des Marketing gar nicht auf ihrem Radar haben oder auch nicht haben müßen.
    Es spornt mich an, in diesem Bereich weiter zu machen, auch wenn es etliche Herausforderungen auf vielen Ebenen gibt.
    Wie Ivana schon erwähnte, man muß auf passen nicht ins digitaler Geplauder … wir würden sagen “Geschwätz” abzudriften.
    Werd mir das eine oder andere abschauen, wenn ich darf? :-)

    Übrigens, wenn ich es noch erwähnen darf, es gab eine Zeit da wurden Frauen als multitaskingfähig dargestellt. Dies wurde widerlegt Multitasking ist ein Marketingwort von der Computer-Industrie, Multitasking können Männer auch!
    Nichtsdestotrotz, ich glaube das es dies ein befremdliches Wort war, es sollte heißen Frauen können mehr über den Tellerrand schauen. Ich glaube dies trifft es eher! ;-)

    Schöne Grüße vom Allgäu ins Allgäu

    Alex

    • Hallo Alex,

      danke für deinen Kommentar :-)
      Ich binde bei Artikeln, zu denen es passt (bei einer How-To-Anleitung z. B. ist es schwierig, das umzusetzen) ein Audio ein. Das erste Mal in http://contentkiste.de/was-ist-contentmarketing-definition-und-einordnung/

      Klar, inspirieren zu lassen ohne zu kopieren ist immer ok, freut mich wenn es dich inspiriert, auch Audios auszuprobieren.

      Was du hier mit Multitasking meinst, verstehe ich ehrlich gesagt nicht genau, aber über den Tellerrand schauen ist immer gut, egal ob Mann oder Frau ;-)

      Viele Grüße in die “Nachbarschaft”
      Jutta

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